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PoS-Kassensysteme – was bedeutet das? Über an sich habe ich ja schon geschrieben. Doch was bedeutet der Zusatz PoS? PoS ist die Abkürzung für „Point of Sale“. Frei übersetzt meint dies den Verkaufsort. Für viele Kunden ist das – besonders im Handel – der Ort, an dem die Kasse des Geschäfts platziert ist und wo die Einkäufe bezahlt werden. Im Bereich von Supermarkt oder anderen großen Verkaufskonzernen ist dieser Bereich der auch als „Quengelzone“ bekannt. Supermärkte bieten hier kleinportionierte Süßwaren, Spirituosen und Tabakwaren an. Elektronikmärkte bieten hier Kleinartikel an, die kurz vor dem Bezahlen noch als attraktiv empfunden werden, z. B. Batterien. Ansonsten ist neben der Platzierung der schnellverkäuflichen Ware an dieser Stelle eben die zu finden. In großen Märkten handelt es sich aber in aller Regel um ein umfangreiches . Mit Hilfe eines Scanners wird ein Strichcode auf dem Produkt eingelesen. Auf einem Bildschirm wird dann der Artikel und der dazugehörige Preis angezeigt und auch auf einem Beleg für den Kunden gedruckt und auf einer Datenbank für die abendliche Abrechnung gespeichert. Sollte die Kasse
noch nicht mit einer Datenbank ausgestattet sein, so wird wie bei bisherigen und Kassensystemen eine Bonrolle bedruckt, die dann als Beleg für die Abrechnung gültig ist und der gesetzlichen Aufbewahrungsfrist unterliegt. Häufig sind in der Kassenzone auch noch weitere Aktionsflächen verteilt. Hier soll der Kunde noch einmal zum Kauf animiert werden, obwohl sein Einkauf eigentlich schon beendet ist. Doch Werbeaufsteller, gut platzierte Regalstopper und auch Probierangebote sollen den Kunden eben verleiten, mehr einzukaufen. Auch Bodenaufkleber, Aktionstafeln und Warentürme sind da behilflich. Obwohl jeder Kunde selbst entscheidet, ob und welches Produkte er benötigt, sind diese Werbehelfer aber durchaus erfolgreich. So mancher Kunde wird sich nach dem Bezahlen dabei ertappt haben, dass er mehr eingekauft hat, als beabsichtigt. Da bleibt die Bestätigung, dass diese „Points of Sale“, sprich die Quengel- und Zugreifzonen ihren Sinn nicht verfehlen. Sicher ist so mancher Kunde standhaft und kauft ausschließlich nach Einkaufszettel ein. Aber es bleiben genug Kunden, die auf den letzten Drücker dann in der Kassenzone noch zugreifen. Einfach deswegen, weil die dort platzierten Angebote erfolgreich suggerieren, doch noch gebraucht zu werden.

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