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US-Präsident Obama hat Managergehälter gedeckelt. Und zwar bei denen, die staatliche Hilfen bekommen um eine drohende Insolvenz abzuwenden. Dass da viele Manager in Panik geraten, kann ich mir gut vorstellen. Denn wer bisher über mehrere Millionen Dollar Jahresgehalt verfügen konnte, dem wird dieser Betrag vorkommen wie ein Hungerlohn. Ich bin der Ansicht, dass dies eine faire Vorgehensweise ist. Warum sollen die Manager dafür belohnt werden, dass sie in ganzen Konzernen Unheil bis hin zur Insolvenz anrichten? Sie sollten finanziell für alles gerade stehen, was im Betrieb passiert. Bei positiven Ereignissen kann ja auch ein Bonus aufs Gehalt gezahlt werden, aber bei Verschuldung sollten Manager auch herangezogen werden. Das dürfte sich dann auch in den Umsatzzahlen bemerkbar machen. Mitarbeitermotivation könnte dahin aussehen, dass auch sie an Umsatzsteigerungen beteiligt werden. Durch Mehrarbeit und ausgebliebene Tarifabschlüsse haben viele Arbeitnehmer in den vergangenen Jahren schon erhebliche finanzielle Ausfälle hinnehmen müssen. Denn preisbereinigt sind die Gehälter definitiv gesunken. Wer heute noch denselben Nettobetrag aufs Konto bekommt, wie vor fünf Jahren, der hat allein durch die Inflation weniger Kaufkraft zur Verfügung. Das da viele Arbeitnehmer unzufrieden sind, wird niemand bezweifeln. Viele Unternehmen haben sich möglicherweise angeeignet, durch Lohndumping oder anderen Druck auf Angestellte, Umsätze zu steigern. Das kann gut funktionieren, weil viele Arbeitnehmer Angst um ihren Job haben und sich nicht wehren. Die Arbeitnehmer sind davon eher negativ betroffen. Ihnen fehlt Geld für wichtige Anschaffungen, vielleicht sogar für das aller nötigste. Aber die Unternehmen machen richtig Reibach, gönnen sich hohe Managergehälter und geben Geld mit vollen Händen aus. Davon profitiert sicher so mancher edle Einzelhändler. Denn Gutverdiener leisten sich gerne Luxus, gehen nicht nur beim Feinkosthändler Lebensmittel für den täglichen Bedarf einkaufen. Und so macht es nicht nur in Luxusgeschäften Sinn, mit modernsten Kassen, Registrierkassen oder Kassensystemen ausgestattet zu sein. Denn nicht nur die Gutverdiener geben Geld aus. Auch alle anderen – bis hin zum Arbeitnehmer im Niedriglohnsektor – müssen wenigstens die Dinge des täglichen Lebens erwerben. So ist es auch sinnvoll, dass Discounter ebenso wie Einzelhandelsgeschäfte der mittleren Preiskategorien mit guten und modernen Kassensystemen ausgestattet sind. Jedes Unternehmen mit Bargeldgeschäften sollte wenigstens mit einer Registrierkasse ausgestattet sein, um den gesetzlichen Vorgaben nachkommen zu können. Belege für die Buchhaltung sind äußerst wichtig, weil hier der Grundsatz gilt: keine Buchung ohne Beleg. Es bestehen gesetzliche Aufbewahrungsfristen. Die Buchungen mitsamt den Belegen können jederzeit von den Finanzbehörden Kontrolliert werden. Kassen und Kassensysteme müssen aber auch Belegen für die Kunden erstellen können, weil Kunden ihrerseits manchen Einkauf auch steuerlich geltend machen können und wollen. Ein Kassensystem hat für den Betrieb mit Filialen den Vorteil, dass außer der Erfassung von Bargeschäften auch viele andere Betriebsbereiche von Geräten erfasst und bearbeitet werden können. Kassenhersteller bieten Komplettlösungen an, die für jeden Betrieb individuell eingerichtet werden können.
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Eine österreichische Studie hat ergeben, dass ein Berufswechsel umso wahrscheinlicher ist, je länger die Ausbildung des Ursprungsberufes zurückliegt. Offensichtlich gibt es einige Jahre nach der Ausbildung die große Ernüchterung. Anfangs hat sich so mancher mit Leidenschaft für einen Beruf entschieden und eine Ausbildung begonnen. Doch je länger die Tätigkeit in diesem Beruf dauert, umso mehr leidet der Idealismus und die Freude am erlernten Beruf. Dann wird eine fremde Tätigkeit plötzlich – vielleicht aber auch schleichend – viel interessanter. Es fällt auch auf, dass diejenigen die den Beruf wechseln öfter von Arbeitslosigkeit betroffen sind. Auch Frauen, die nach einer Familien- und Erziehungszeit wieder berufstätig werden wollen, ergreifen erstaunlich oft einen anderen Beruf als den ursprünglich erlernten. Da stellt sich die Frage, ob das duale Ausbildungssystem so noch in unsere Gesellschaft passt. Prinzipiell ist dieser Weg der Ausbildung gut, finde ich. Aber in den letzten Jahren und Jahrzehnten hat sich unsere Gesellschaft verändert. Sollte da nicht auch das Ausbildungssystem angepasst werden? Wie wäre es zum Beispiel mit einem Ausbildungsverbund zwischen mehreren Berufsbildern und –zweigen? Damit könnte Betriebs- und Branchenübergreifend zum Beispiel der berufsschulische Teil der Ausbildung erneuert werden. Das macht sich sicher mittel- und langfristig auch in den Umsatzzahlen der Betriebe bemerkbar. Vielleicht könnten zwei Betriebe ihre Auszubildenden auch wechselseitig für bestimmte Bildungsbereiche untereinander austauschen. Das hat für die Betriebe den Vorteil, dass auch in Teilen ausgebildet werden kann, die der Betrieb selbst nicht anbieten kann. Und für die Auszubildenden hat es den Vorteil, mehrere Betriebe, vielleicht sogar verschiedene Branchen kennen zu lernen. Alles in allem würde jeder davon profitieren, und eben das würde sich umsatzsteigernd auswirken. Denn umfangreicher ausgebildete Mitarbeiter sind wertvolleres Betriebskapital. Und höhere Einkünfte bieten die Chance, mehr ausgeben zu können. Somit wären auch die steigenden Lebenshaltungskosten nicht mehr so konjunkturbremsend. Alles in allem würden nicht nur Betriebsergebnisse verbessert, auch die täglichen Einnahmen in den betrieblichen Kassen wären zu steigern. Gerechtigkeit auf allen Seiten meine ich zu erkennen. Wenn auch so manche Kosten steigen, die letzten Endes nicht steigen müssten, so sehe ich aber gut ausgebildete Mitarbeiter als absolut wichtiges Betriebskapital, das angemessen entlohnt werden sollte. Und zwar in der Höhe, dass nicht noch ergänzende Leistungen aus öffentlichen Kassen beantragt werden müssen. Denn das wiederum macht sich in Handel, Gastronomie und dem Rest der Wirtschaft bemerkbar. Umsätze stagnieren oder sinken sogar. Das macht Investitionen schwierig, obwohl selbige spätestens bei Bedarf enorm wichtig sind. Investitionen können getätigt werden in Richtung neue Mitarbeiter, Verbesserung der Geschäftseinrichtung sowie Registrierkassen und Kassensysteme oder Netzwerkkassen. Welche Ausstattung diesbezüglich gewählt wird, sollte von der Betriebsart und der Betriebsgröße abhängen. Für kleinere Einzelhandelsgeschäfte ist sicher eine einfache Registrierkasse ausreichend. Im Hotelgewerbe hingegen könnte ein ausführliches Kassensystem mit umfangreichem Netzwerk sinnvoll sein.
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